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Elf Verträge laufen zum Saisonende aus!

Elf Verträge laufen zum Saisonende aus!
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Braunschweig. Auch wenn die aktuelle Situation bei Eintracht Braunschweig eigentlich zu spannend ist, um sich bereits mit der kommenden Spielzeit zu befassen, sind gewisse Planungen natürlich trotzdem notwendig, damit der Verein auch in der Spielzeit 2018/19 handlungsfähig bleibt. Um das zu gewährleisten, liegt tatsächlich noch eine Menge Arbeit vor den Verantwortlichen. So laufen zum Saiosonende nicht nur zehn Verträge von Spielern, darunter diverse Leistungs- sowie Hoffnungsträger, aus, sondern auch das Arbeitspapier des Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt.

Die Verträge von gleich vier Spielern, die aus dem eigenen Nachwuchsbereich zu den Profis aufgerückt sind, enden zu Saisonende: Marcel Engelhardt, Niko Kijewski, Maximilian Sauer und Eros Dacaj. Nachdem man die Eigengewächse Julius Düker und Phillip Tietz bereits abgegeben hat, wäre Ahmet Canbaz der letzte verbliebene Spieler, der bei Eintracht im Nachwuchsbereich ausgebildet worden ist. Insbesondere bei Eros Dacaj und Niko Kijewski wäre es ein herber Verlust. Beide haben bereits gezeigt, dass sie auf dem Zweitliga-Niveau mithalten können.

Aber auch die Verträge von sechs gestandenen Profis laufen am 30. Juni 2018 aus. Jan Hochscheidt und Patrick Schönfeld harmonierten zuletzt ganz gut im zentralen Mittelfeld der Eintracht.  Aber auch Abgänge der Spieler Salim Khelifi und Hendrick Zuck würden eine große Lücke in die ohnehin schon personell schwach besetzte Flügelspieler-Position reißen. Bleiben noch Domi Kumbela und Joseph Baffo. Letzterer wird wohl in Braunschweig verlängern, wenn man den Äußerungen von Marc Arnold sowie den Gerüchten glauben mag. Und auch für Domi Kumbela dürfte es, wenn er seine Leistung aus Aue in der Rückrunde bestätigt noch ein Jahr weitergehen.

Bleibt die wichtigste und wohl gleichzeitig auch kontroverseste Personalie: Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Auch sein Vertrag endet am 30. Juni 2018. Seit 2007 ist der gebürtige Dortmunder nun bereits Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. Kg. Zuvor war er bereits sechs Jahre als Geschäftsführer der Marketing GmbH tätig. Voigt gilt aufgrund seiner Wahl ins DFL-Präsidium im Jahr 2016 sowie der Zugehörigkeit zum DFB-Präsidium als umstritten in der Fanszene. Auch die Fanversammlung im vergangenen Jahr konnte die Wogen nur bedingt glätten. Die aktuell undurchsichtige Lage zwischen Vereins- und Sportlicher Leitung heizt diese Diskussion nun noch weiter an. Daher wird es sehr spannend zu beobachten sein, wie der Aufsichtsrat mit dieser angespannten Stimmung umgeht. Denn im Fall des Geschäftsführer muss der Aufsichtsrat um Eintracht-Präsident Sebastian Ebel die Entscheidung treffen, ob der Vertrag verlängert wird oder nicht.