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Vorbericht: Eintracht – VfL Bochum

Vorbericht: Eintracht – VfL Bochum
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Bei Flutlichtatmosphäre empfängt Eintracht Braunschweig am Freitagabend (18:30 Uhr) den VfL Bochum. Der Sieger dieser Begegnung darf sich weiterhin zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga zählen. Ein wichtiger Schlüssel dafür sei es, Simon Terodde aus der Gefahrenzone fernzuhalten.

Die unglückliche 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg hängt Torsten Lieberknecht noch sichtlich nach. Obwohl bereits die nächste große Aufgabe ins Haus steht, hadert der Eintracht-Coach noch mit dem mageren, viel mehr unnötigen Resultat seiner Farben und zieht dabei die mangelnde Abgezocktheit seiner Akteure als Ursache heran: „Wir wollten in Nürnberg teilweise zu zielstrebig sein. Präzision und Ruhe wären in manchen Momenten besser gewesen.“ Etwas Ärger sein nach dieser Niederlage also schon da gewesen, nun gelte es aber, dies abzuhaken und nach vorne zu schauen.

Ruhe wäre in manchen Momenten besser gewesen
Ruhe wäre in manchen Momenten besser gewesen

Mit dieser Einstellung sind die Blau-Gelben gut beraten, soll der VfL nicht den nächsten Stolperstein darstellen. „Bochum ist eine Mannschaft mit einer klaren Spielidee. Die treten sehr dominant auf und legen viel Wert auf Ballbesitz“, so Lieberknechts Kurzanalyse über die Elf seines Kollegen Gertjan Verbeek. In der Abwehrarbeit sei es besonders bedeutsam, Simon Terodde aus der Gefahrenzone zu halten. „Terodde ist ein Stürmer, den wir kennen und den wir in diesem Spiel bekämpfen wollen“, so Lieberknecht. Ein Kampf, den der Braunschweiger Übungsleiter mit vereinten Kräften gewinnen will: Eine direkte Manndeckung werde es nach seinen Angaben nicht geben. Vergangene Spielzeit erzielte Terodde insgesamt vier Tore gegen die Löwen.

WICHTIG IST, WO MAN AM ENDE STEHT

Auch wenn man gut daran tut, sich nicht gänzlich auf den Wahrheitsgehalt von Zahlenspielen und vergangenen Tendenzen zu verlassen: Eintracht Braunschweig hat in der aktuellen Spielzeit noch nie zwei Partien in Serie unterlegen beendet. Möglicherweise möchte Lieberknecht auf die beruhigende Wirkung statistischer Belege setzen, als er diese Umstand hervorhebt: „Wir müssen jetzt punkten, aber bisher ist uns das nach Niederlagen auch immer gelungen.“

Ich will hier nicht von einem richtungsweisenden Spiel sprechen
Ich will hier nicht von einem richtungsweisenden Spiel sprechen

Fakt ist: Betrachtet man die gegenwärtige Tabellenkonstellation, wird schnell erkenntlich, dass ein Sieg von enormer Bedeutung wäre, will man nicht – zumindest vorübergehend – den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren. Dies gilt sowohl für Eintracht Braunschweig als auch für den VfL Bochum. Nun ist aber – um mal bei er Aussagekraft von Zahlenbelegen zu bleiben – eine Tabelle nur eine Momentaufnahme, die ausschließlich nach Beendigung des 34. Spieltages einen echten Wert hat; nicht mehr und nicht weniger. Genau deshalb will Torsten Lieberknecht dieser Begegnung auch keine höhere Bedeutung beimessen als jedem anderen Spiel: „Ich will hier nicht von einem richtungsweisenden Spiel sprechen.“ Würde er das tun, so sagt Lieberknecht, wäre es ein Indiz dafür, dass er von der eigenen Philosophie der Langfristigkeit abrücken würde. „Wichtig ist, was am Ende herauskommt.“

BERGGREEN ZU UNTERSUCHUNGEN IN WIESBADEN

Beim Abschlusstraining vor dem 16. Spieltag seien auch Marcel Correia und Maximilian Sauer mit dabei. Sorgen bereitet weiterhin Stürmer Emil Berggreen. Der Däne befand sich unter der Woche zu weiteren Untersuchungen in Wiesbaden. Vergangene Woche hieß es, Berggreen habe sich an der Leiste verletzt. „Seine erste Rückmeldung nach der Untersuchung ist immerhin schon positiv“, sagt Lieberknecht.

Sorgen bereitet weiterhin Stürmer Emil Berggreen
Sorgen bereitet weiterhin Stürmer Emil Berggreen