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Vorbericht: Eintracht – 1. FC Heidenheim

Vorbericht: Eintracht – 1. FC Heidenheim
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WEITERE AUSFÄLLE VOR DEM SPIEL GEGEN FLEXIBLE HEIDENHEIMER

Am Sonntag (25. Oktober, 13:30 Uhr) kommt es für Eintracht Braunschweig zur Begegnung mit alten Bekannten, wenn der 1. FC Heidenheim an der Hamburger Straße gastiert. Das Personalpuzzle wirft dabei immer größere Fragen auf.

Wie bereits bei den Aufgaben der letzten Wochen stehen bei Eintracht Braunschweig auch vor dem 12. Spieltag die eigenen Personalien im Vordergrund. Nach wie vor lichtet sich das Lazarette nicht – im Gegenteil: Die Liste der einsatzfähigen Akteure wird immer kürzer. Zusätzlich zu den ohnehin längerfristig verletzten Saulo Decarli (Schultereckgelenksprengung), Mirko Boland (Knieverletzung) und Marcel Correia (muskuläre Probleme) hat sich nun noch ein grippaler Infekt im Löwenlager eingenistet, mit dem einige Spieler – darunter auch Emil Berggreen – zu kämpfen haben. Darüber hinaus wird Torsten Lieberknecht wohl auf Hendrick Zuck verzichten müssen, Marc Pfitzner klagte kürzlich über Hüftprobleme. „Bei Emil Berggreen besteht noch leichte Hoffnung, dass er zum Kader gehören könnte. Er hat natürlich auch einen Trainingsrückstand und immer noch Probleme mit der Schulter“, äußert sich Lieberknecht vorsichtig. Immerhin sollten sich die Nationalspieler mittlerweile von ihren Reisestrapazen erholt haben.

Noch bis morgen müsse der Eintracht-Coach warten, was die endgültigen Kaderplanungen angeht. Um die Personalmisere zu meistern, bedient sich der 42-Jährige bei der eigenen U19: Mit Philip Tietz rückt ein 18-jähriger Angreifer in den Profikader auf, der in der A-Jugend „zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt hat“, so Lieberknecht. Im bisherigen Saisonverlauf lief der 1,86 Meter große Mittelstürmer sieben Mal in der A-Junioren Bundesliga auf, erzielte dabei zwei Tore. Allerdings suggeriert diese Nominierung auch den Interpretationsansatz, dass die Chancen auf einen Einsatz Emil Berggreens noch geringer sind, als die Verantwortlichen vielleicht behaupten. Neben Tietz könnten auch Reservespieler wie Mohammad Baghdadi und Niko Kijewski gegen Heidenheim eine Rolle spielen, wie Lieberknecht betont.

„HEIDENHEIM IST QUASI EIN ALTER BEKANNTER“

Die Statistik im Duell zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Heidenheim spricht zwar bislang für die Löwen, die Mannschaft von Frank Schmidt hat in den letzten Jahren aber einen Prozess durchgemacht, der sich berechtigterweise im aktuellen Tabellenbild widerspiegelt. Der Viertplatzierte aus Baden-Württemberg zeige sich immer flexibler in der Grundordnung und sei sehr variabel, was die taktische Aufstellung angeht. Diese Flexibilität schlägt sich auch in der vereinsinternen Torjägertabelle nieder. 14 erzielte Treffer verteilen sich auf zehn verschiedene Torschützen. Der erfolgreichste ist gegenwärtig ein Ex-Löwe: Smail Morabit durfte insgesamt drei Mal jubeln. Auf der anderen Seite musste Torhüter Jan Zimmermann erst sieben Mal hinter sich greifen – Topwert unter den Zweitligisten. Neben Morabit stehen mit Norman Theuerkauf und Julius Reinhardt zwei weitere ehemalige Braunschweiger vor ihrer Rückkehr an die Hamburger Straße.

ANFÄNGERFEHLER AUS PADERBORN VERMEIDEN

„In Paderborn haben wir eine Menge Anfängerfehler gemacht“, so Lieberknecht insbesondere in Bezug auf das nachlässige Zweikampfverhalten seiner Mannschaft in Ostwestfalen. Gegen Heidenheim soll sich das wieder ändern – was sich ob der langen Verletztenliste und der damit verbundenen Improvisation im Kader als schwierig erweisen könnte. „Es geht darum, das A und O der Zweikämpfe – auch der offensiven Zweikämpfe – wieder an den Tag zu legen.“