Home Eintracht Vorbericht: Eintracht – FC St. Pauli

Vorbericht: Eintracht – FC St. Pauli

Vorbericht: Eintracht – FC St. Pauli
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AUS DEN FEHLERN LERNEN

Beim Auswärtserfolg vergangene Woche in Frankfurt hat Torsten Lieberknecht in erster Linie das Ergebnis positiv gestimmt. Neben Lichtblicken wie zum Beispiel dem couragierten Auftritt Gerrit Holtmanns beobachtete der Übungsleiter in erster Linie spielerische Missstände, die es gegen den FC St. Pauli abzustellen gilt. „Es gab in Frankfurt eine Vielzahl von Dingen, die mir nicht gefallen haben. Aber wir haben das analysiert, um uns gegen St. Pauli besser präsentieren zu können“, so Lieberknecht. Konkret bezieht sich die Kritik insbesondere auf die Anzahl an zugelassenen Torchancen und den mangelnden Druck im Zweikampfverhalten.

Bereits vor der Saison sah der Löwencoach in den Hamburgern eine Mannschaft, die das Potenzial besitzt, sich dauerhaft in oberen Tabellengefilden festzusetzen. Besonderes Augenmerk müsse auf die Schnelligkeit des Tabellendritten gelegt werden: „Gegen St. Pauli ist viel Geduld gefordert. Gerade im Umschaltspiel sind die stark, da sie über viele schnelle Spieler verfügen.“

GESTEIGERTE VORFREUDE DURCH AUSVERKAUFTES HAUS

Die Tatsache, dass die Kiezkicker mit einem großen Anhang an die Hamburger Straße anreisen, verleiht Lieberknecht zusätzlichen Glanz in den Augen. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit wird sich die Eintracht vor ausverkauftem Haus präsentieren. Lieberknecht: „Das ist natürlich eine Wucht. Ich glaube, wir hätten für dieses Spiel wohl auch 40.000 Karten verkaufen können.“

Dabei kann der Löwen-Coach aus dem Vollen schöpfen: Alle Akteure befinden sich wieder voll im Mannschaftstraining, lediglich auf den gesperrten Omladic kann nicht zurückgegriffen werden.