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Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg – Sascha Eickel

Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg – Sascha Eickel
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Julius Düker ist das positive Beispiel. Am achten Spieltag durfte der 19-jährige als erster Nachwuchsspieler Profi-Luft gegen den SV Sandhausen schnuppern. Nach Meinung seines Trainers Sascha Eickel, war Düker erst der Anfang. Denn seine Schützlinge, die als Aufsteiger ihre erste Saison in der Bundesliga spielten, sorgten in der Hinrunde für reichlich Furore im Oberhaus des A-Jugend Fußballs. Bei zwei Spielen weniger haben die Blau-Gelben lediglich sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VFL Wolfsburg und stehen damit auf einem guten sechsten Platz.

Julius Düker ist das positive Beispiel. Am achten Spieltag durfte der 19-jährige als erster Nachwuchsspieler Profi-Luft gegen den SV Sandhausen schnuppern.
Julius Düker ist das positive Beispiel. Am achten Spieltag durfte der 19-jährige als erster Nachwuchsspieler Profi-Luft gegen den SV Sandhausen schnuppern.

Gegen den Nachbar aus der Autostadt sei man auch das einzige Mal als verdienter Verlierer vom Platz gegangen, erinnert sich Eickel. Der zwar vor allem den tollen Team-Geist und die Homogenität seiner Mannschaft für den Erfolg verantwortlich macht, aber auch um die Wichtigkeit einiger Schlüsselfiguren weiß. So wie eben Julius Düker oder auch Eros Dacaj, die gemeinsam für mehr als die Hälfte (15 von 28) der erzielten Tore verantwortlich sind. Ebenso wichtig für das Spiel der Junglöwen ist Außenverteidiger und U19-Nationalspieler Nico Kijewski.

Gegen den Nachbar aus der Autostadt sei man auch das einzige Mal als verdienter Verlierer vom Platz gegangen, erinnert sich Eickel.
Gegen den Nachbar aus der Autostadt sei man auch das einzige Mal als verdienter Verlierer vom Platz gegangen, erinnert sich Eickel.

Diese drei Spieler sowie viele weitere Akteure der ersten Elf wechseln im Sommer in den Herrenbereich. „Ich versuche Henning Bürger und Torsten Lieberknecht ein möglichst großes Angebot an gut vorbereiteten Spielern zu machen“, versichert Eickel.

So wie eben Julius Düker oder auch Eros Dacaj, die gemeinsam für mehr als die Hälfte (15 von 28) der erzielten Tore verantwortlich sind.
So wie eben Julius Düker oder auch Eros Dacaj, die gemeinsam für mehr als die Hälfte (15 von 28) der erzielten Tore verantwortlich sind.

Die guten Bedingungen im Nachwuchsleistungszentrum, die seit dieser Saison auch einen Physiotherapeuten und Athletik-Trainer umfassen, erwiesen sich hierbei als äußerst förderlich.
Nach einer kurzen Winterpause starteten die A-Junioren bereits in der zweiten Januarwoche mit einem Laktat-Test in die Vorbereitung. „Wir wollen den Abstand zur Abstiegszone möglichst schnell vergrößern, um uns eher auf die individuelle Förderung der Spieler konzentrieren zu können“, bemerkt Eickel. Das ergebnisorientierte Arbeiten im Jugendbereich sei dem Übungsleiter, nach eigenen Aussagen, „sowieso zuwider“. Natürlich will der 39-jährige Westfale trotzdem gewinnen, jedoch ohne dabei zuviel Druck aufzubauen. Dazu führt er viele Einzelgespräche und überträgt den Spielern Verantwortung. „Ich kann die Jungs nur befähigen ein Spektrum an Handlungsoptionen zu beherrschen, die richtigen Entscheidungen müssen sie im Spiel selbst treffen“, erklärt Eickel seinen ungewöhnlichen Ansatz.

Natürlich will der 39-jährige Westfale trotzdem gewinnen,
Natürlich will der 39-jährige Westfale trotzdem gewinnen,

So wie auch die interne Zielsetzung, die jeder Spieler für sich-und die Mannschaft formulieren muss. „Eine Saison ist dann erfolgreich, wenn wir alle unsere Ziele erreicht haben“, unterstrich Eickel, der dies nicht an einem Tabellenplatz fest machen wollte. Selbst hat Eickel noch bis Sommer 2017 Vertrag bei Eintracht. Danach schließt Eickel einen Arbeitsplatzwechsel in den Profi-Herrenbereich nicht aus. „Der Aufgabenbereich reizt mich schon“, offenbarte Eickel  „aber zur Zeit bin ich vollends zufrieden mit meinem Job“, so Eickel weiter.